Sanierung Freibad Volkach

Die Freibadsanierung in Volkach verband fachgerechte Schadstoffsanierung und Materialbewertung mit termingerechter Wiedereröffnung trotz schwieriger Bedingungen.

Umwelttechnische Begleitung einer umfassenden Freibadsanierung

Bei der Sanierung des Freibads in Volkach begleitete GMP von März 2024 bis April 2026 die Arbeiten von der Planung bis zur Ausführung. Bereits vor Beginn der Sanierungsarbeiten wurde ein Gebäudeschadstoffgutachten erstellt. Während der Umsetzung lag der Schwerpunkt auf der Betreuung der Schadstoffsanierung und der Deklaration unterschiedlicher Materialhaufwerke. Die Leistungen umfassten Beratung, Baubegleitung, Probenahmen, chemische Analysen und deren Auswertung. Damit wurde die umwelttechnische Bearbeitung eng mit dem tatsächlichen Bauablauf verknüpft.

 

Wenig Platz für viele Materialien

Im Zuge der Sanierung fielen zahlreiche Aushub- und Rückbaumaterialien an. Gleichzeitig stand auf der Baustelle nur begrenzt Lagerfläche zur Verfügung. Eine zentrale Aufgabe war deshalb die sichere Beseitigung vorhandener Gefahrstoffe. Besonders wichtig war, eine Vermischung unterschiedlich belasteter Materialien zu vermeiden. Zusätzliche Einschränkungen ergaben sich daraus, dass die Fläche innerhalb eines Überschwemmungsgebiets liegt. Dadurch waren Möglichkeiten zur internen Verwertung von Aushub- und Rückbaumaterialien deutlich eingeschränkt. Gegen Ende des Projekts erhöhte zudem das festgelegte Fertigstellungsziel den zeitlichen Druck auf die Baustellenabläufe.

 

„Mit der umfassenden Sanierung verfügt Volkach wieder über ein modernes Freibad.“

Dipl.-Ing. Umwelts. Alexander Reinhart

Schadstoffe trennen, Matierialien sicher einstufen

GMP begleitete die Baustelle beratend und führte die erforderlichen Probenahmen durch. Die Materialien wurden mit unterschiedlichen chemischen Untersuchungen unter anderem nach EBV, DepV und BBodSchV bewertet. Auf dieser Grundlage konnten Aushub- und Rückbaumaterialien fachgerecht eingestuft werden. Die umwelttechnische Begleitung setzte bereits bei der Erkundung an und wurde bis in die Ausführungsphase fortgeführt. Dadurch konnten Schadstoffthemen unmittelbar mit den laufenden Bauarbeiten abgestimmt werden. Trotz der räumlichen und terminlichen Einschränkungen wurde das Freibad zum vorgesehenen Zeitpunkt wieder eröffnet. Das Projekt steht damit für eine durchgängige umwelttechnische Betreuung von der vorbereitenden Untersuchung bis zum Abschluss der Sanierungsarbeiten.

 

 

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